Die Tiere auf dem Unterbühlhof werden in Form der Mutterkuhhaltung gehalten.
In dieser sehr naturnahen Haltungsart bleiben Kuh und Kalb immer eine Saison beisammen, wobei sie sich in einer Herde befinden und so ihre arteigenen sozialen Verhaltensweisen ausleben können.
Die Fortpflanzung der Tiere erfolgt mit Hilfe eines Deckbullen im Natursprung und sichert somit die ohnehin hohe Fruchtbarkeit der Hinterwälder. Die Kühe kalben dann vorzugsweise im Herbst auf der Weide oder ab Ende November im Stall. Die Kälber saugen bei Ihren Müttern die Milch und werden erst im kommenden Herbst nach ca. 8-9 Monaten getrennt. Dann bereitet sich die Kuh auf ihr nächstes Kalb vor.

In der Sommerperiode sind die Herden auf der Weide, wo sie sich von Gras und Kräutern ernähren.Hier sind die Tiere aktiv in die Pflege unserer Landschaft am westlichen Bodensee eingebunden, und neben der Nutzung von teilweise sehr schwierig zu bewirtschaftendem Grünland, fördern die Tiere durch die Beweidung auch die Artenvielfalt auf den Flächen.

Diese Form der Tierhaltung fördert in erheblichem Maße die Tiergesundheit , sodass der Tierarzt fast ausschliesslich nur für die obligatorische Gesundheitskontrolle beauftragt werden muss.

Die Winterperiode verbringen die Tiere im Laufstall, wo sie auf Einstreu gehalten werden. Es werden keine Tiere angebunden. Das Winterfutter besteht nur aus Heu und Grassilage. d.h milchsauer vergorenem Gras. Diese grünlandbasierte Fütterung fördert in erheblichem Maße den Anteil an wertvollen Omega3 Fettsäuren im Fleisch.

Mit dem Genuss dieses Fleisches entscheiden sie sich auch für eine vielfältige und nachhaltig gepflegte Kulturlandschaft welche letztlich auch unserer Gesundheit und Lebensqualität zu Gute kommt.